Hyperthermie

Die Hyperthermie ist ein schulmedizinisch anerkanntes Verfahren, wenn sie in Kombination mit Chemotherapie durchgeführt wird. Wir setzen sie meistens in Kombination mit einem individuell angepassten Infusionstherapie- Konzept ein. Auch adjuvant zur laufenden Chemotherapie bringt sie Vorteile: sie erhöht die Wirksamkeit und verringert die Nebenwirkungen.

"Die Hyperthermie gilt heute als vierte Säule der Krebstherapie, wenn sie die Chemo- und Strahlenbehandlung ergänzt" - schreibt die Deutsche Krebshilfe in ihrem Blauen Ratgeber 2012.

Oncothermie

Seit wenigen Jahren gibt es eine Weiterentwicklung in der Hyperthermie, die eine höhere Effektivität in der Tumortherapie gezeigt hat. Wir setzen deshalb das medizinische System Oncotherm EHY-3010  ein.

Die Überwärmung von Tumorzellen mit Hilfe der Hyperthermie wird seit der Antike angewandt und seit etwa 100 Jahren wissenschaftlich untersucht. Die Oncothermie kombiniert Wärmetherapie mit einem elektrischen Feld. Durch diese Synergie kann die Methode noch schonender bessere Ergebnisse erzielen.

Das Tumorgewebe ist sehr hitzeempfindlich. Durch die Überwärmung wird der Zellstoffwechsel gestört und die Zerstörung der Tumorzellen unterstützt. Während der Behandlung liegt der Patient auf einem Therapiebett, unter dem sich eine Elektrode befindet. Eine Gegenelektrode wird auf der zu behandelnden Körperregion platziert. Zwischen den beiden Elektroden wird das elektrische Feld für die Behandlung aufgebaut. Das elektrische Feld unterstützt die punktgenaue Fokussierung und generiert die Wärme in der zu behandelnden Region.

Die Oncothermie-Behandlung ist frei von Nebenwirkungen und wird von vielen Patienten als angenehm und entspannend empfunden. Mit der Oncothermie können grundsätzlich alle Tumorarten und Stadien der Erkrankung behandelt werden.

Weitere Informationen über das von uns eingesetzte Gerät finden Sie auf der Internetseite des Herstellers www.oncotherm.com.