Behandlung der Lyme-Borreliose

Infektion

Die Borreliose ist eine multisymptomatische Erkrankung, die nicht nur schwer zu therapieren, sondern schon im Vorfeld nur sehr schwer zu diagnostizieren ist. Sie ist ein großer Imitator anderer Krankheiten und drückt sich durch eine große Symptomenvielfalt aus. Die Borreliose imitiert mehr als 200 Krankheitsbilder. Dadurch gehört die Borreliose, bei ca. 60.000 bis 100.000 Neuerkrankungen pro Jahr, zu den am häufigsten übersehenen Infektionskrankheiten in Deutschland. In vielen Fällen entsteht das Krankheitsbild der chronischen Borreliose.

Zusätzliche Informationen

Bei der Borreliose handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die durch Borrelien ausgelöst wird. Die Borrelien werden dem Stamm der „Spirochäten“ zugeordnet. Morphologische Untersuchungen der Borrelia burgdorferi haben gezeigt, dass es verschiedene Formen gibt:

  • die Spirochäte
  • die sogenannte CWD (cell wall deficient), also die keine Zellwand aufweisende Form, die auch L-Form genannt wird
  • die jetzt bekannte cystische Form

Eine chronische (meist spät oder gar nicht erkannte) Borreliose liefert diffuse Symptome. Sie kann eine Vielzahl anderer Krankheiten „imitieren“. Erkrankungen, wie Multiple Sklerose, Rheuma, Fibromyalgie, Tinnitus, Herzrhythmusstörungen, Lähmungen unklarer Genese, ADS oder ALS, ständiges Fieber oder Untertemperatur, sowie nervliche/ psychische Erkrankungen wie Depressionen, Schizophrenie, Verwirrung, Schlaflosigkeit, Panikattacken, Polyneuropathien, ja selbst Anorexia oder Autismus, sollten IMMER (sicherheitshalber) auf Borrelien untersucht werden; auch wenn es nur darum geht, eine Ausschlussdiagnostik zu betreiben. Borreliose kann sich auch in allen Organen manifestieren.

Diagnostik

Eine Borrelien-Infektion kann durch geeignete Laboruntersuchungen nachgewiesen werden. Da die kulturelle Anzucht schwierig und sehr zeitaufwendig ist, bilden serologische Untersuchungen auf eine spezifische Antikörperantwort im Elisa- und Westernblot-Test die Grundlage der Diagnostik. Da die Westernblot-Tests nicht nur spezifischer, sondern auch empfindlicher als die Elisa-Tests sind, sollten beide Untersuchungen immer parallel laufen. Energetische Testverfahren können Hinweise geben.

Zusätzliche Informationen

Da man mit Hilfe dieser Antikörpertests aber keine Aussage zur Aktivität der Infektion erhält, ferner Antikörper noch Jahre nach Abklingen einer Borrelien-Infektion gebildet werden können und gerade schwere klinische Fälle ohne Antikörperbildung verlaufen können, empfiehlt die Deutsche Borreliose-Gesellschaft den LTT-Test auf Borreliose, mit dem die spezifische T-zelluläre Immunantwort nachgewiesen werden kann. Das LTT-Verfahren ist nicht nur empfindlicher als die Serologie, es erkennt auch nur aktive Borreliosen, bereits abgeklungene erkennt es nicht.

Der sogenannte T-Cell-Spottest als „abgekürztes“ LTT-Verfahren kann dagegen von der Deutschen Borreliose-Gesellschaft noch nicht empfohlen werden, da er bisher nicht ausreichend validiert ist. Die Messung der Aktivität der NK-Zellen über deren Ausprägung von CD 57 kann zur Bewertung der Aktivität herangezogen werden, ist aber nicht Borreliose-spezifisch. Der molekular-biologische Nachweis von Borrelien-DNA setzt Punktate bzw. Biopsiematerial voraus bei auch dann beschränkter Treffsicherheit.

Literaturquellen:

Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V., Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose (Abruf 2.1.2017)
Laborzentrum Ettlingen-Karlsruhe, Abruf 2.1.2017

Borreliose-Behandlung

Die antibiotische Behandlung der chronischen Borreliose führt in vielen Fällen nicht zur Ausheilung. Die Leitlinien der deutschen Borreliose Gesellschaft (Mai 2011) erwähnt dies ausdrücklich: "Eine erfolgreiche antibiotische Behandlung ist nur bei einem effizienten Immunsystem möglich. Im Hinblick auf die Antibiose ergeben sich zudem bei den Borrelien Probleme durch natürliche oder erworbene Resistenzen. Dem Immunsystem kann sich der Erreger der Lyme-Borreliose durch sogenannte Escape-Mechanismen entziehen."

Im komplementärmedizinischen Bereich ergeben sich jedoch gute Chancen, das Immunsystem zu stärken und die Ursachen und Symptome erfolgreich zu behandeln.

Wir wenden dabei eine Kombination aus oralen Naturstoffen, Infusionstherapie, Lasertherapie, Schwermetallausleitung, Ozontherapie und der Bionic 880 Photonentherapie an.

Bionic 880-Photonen-Therapie

Die Borreliose-Behandlung mit Photonen und ohne Antibiotika ist heute eine Standardtherapie in vielen Praxen.

In einer Anwendungsbeobachtung der Praxis Dr. Woitzel wurden 108 Personen über einen Zeitraum von 3 Jahren kontrolliert behandelt und beobachtet. Die Rückfallquote lag bei weniger als 5%, wobei nicht auszuschließen ist, ob es sich dabei um Reinfektionen handelt. Laut Dr. Woitzel wurden viele Patienten monotherapeutisch mit dieser Methode erfolgreich behandelt; d.h. die Patienten waren frei von Beschwerden, die durch Borreliose verursacht wurden.

Ich kann diese Beobachtung in der Thera Praxisklinik nicht bestätigen; in der Kombination mit den oben genannten Methoden haben wir allerdings ebenfalls gute Therapieergebnisse.

Zur Therapie der Borreliose ohne Antibiotika gehören das Photonen-Therapiegerät Bionic 880 sowie entsprechende Borrelien-Nosoden.

Anwendung:

5-7 Behandlungen innerhalb von 2-4 Wochen

Das Grundprinzip der Borreliosebehandlung mittels Photonen ist auch für viele andere Erkrankungen erfolgreich anwendbar.

Bei dem Bionic 880 handelt es sich um ein medizinisch zertifiziertes Therapiegerät.

Wegen der innovativen Behandlungsmethode mit dem Bionic 880 ist die H. Buschkühl GmbH mit dem deutschen Industriepreis 2008 und 2013 ausgezeichnet worden.

Weitere Informationen:

www.biophoton.de